Kompost/anaerob  des Gärtners Glück

03/01/2018

 

 

 

 

 

Es gibt zwei Wege zu kompostieren, der eine, den die Natur kennt ist der anaerobe (sauerstoffarme) Prozess.

Jeder guter Gärtner kennt es. So ein Kompost braucht viel Zeit und ist arbeitsintensiv. Immer wieder muss man die Feuchtigkeit kontrollieren und es dauert oft länger als ein Jahr, dass muss nicht sein.

Man kann einen Kompost auch anders machen. 

 

 

Was brauche ich dafür:

 

-Im Gegensatz zum normalen aeroben Kompost könnt Ihr hier alle organischen Stoffe aus dem Haushalt verwenden, denn sie werden ja milchsauer zersetzt. Ihr könnt wirklich alles nehmen, Z.B. Fleischreste, Käse, Fett, Tiermist usw.

 

 

Was Ihr beachten solltet:

 

-Es ist wichtig, das ein guter Luftabschluss gewährleistet ist und eine große Menge Chlorophyll haltiges Material mit dabei ist. Z.B. frischer Wiesen- oder Rasenschnitt. Das Chlorophyll gewährleistet, dass die Bakterien genug Zucker bekommen. ​

-Ihr solltet auch unbedingt darauf achten, dass möglichst wenig Sauerstoff in dem Material ist, was Ihr z.B. durch verdichten (draufstampfen) machen könnt.

 

 

Die Schichtung:

-Hier ist es nicht so wichtig, wie Ihr Schichtet und das das Material selbst eine Große Oberfläche bietet. Z.B. Einen Kohlkopf solltet Ihr gründlich kleinschneiden bevor Ihr In einarbeitet. 

-Essentiell ist auch das impfen mit den richtigen Bakterien. Wir nehmen dafür selbst gezüchtete Mikroorganismen. Diese starten dann den Prozess und gewährleisten ein milchsaures Milieu. Wie Ihr die Effektiven Mikroorganismen selber herstellen könnt zeigen wir Euch hier.

-Der ganze Prozess dauert bei warmen Außentemperaturen (Sommer) ca. 1-2 Wochen. Das Material sollte dann direkt in die Beete eingearbeitet werden oder normal weiter kompostiert werden. Wie das geht dann hier.

-Wer möchte kann seinem Kompost noch einige gute Zusätze verpassen um Ihn noch besser zu machen. Das können sein:

- 10-20% Holzkohle. Wenn Ihr die Holzkohle mit einbringt habt Ihr nach der Rotte Terra-Preta.  Dazu aber mehr hier

- Urgesteinsmehl um mehr Mineralien im Boden zu haben

- Asche (achtet aber darauf, das wirklich nur Holz verbrannt wurde)

- Urin 1 zu 10 mit Wasser (Urin enthält eine Unmenge an wichtigen Stoffen)

- Effektive Mikroorganismen oder Jauchen als Starter, damit die Rotte gut anläuft.

- Pferde/Kuh/Schafs-mist

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende haben wir natürlich noch ein praktisches Beispiel in Videoform für Euch, in dem wir Euch einmal zeigen, wie man einen anaeroben Terra-Preta Kompost aufsetzt.

 

 

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